Nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum

Es gibt biobasierte Fasern und neue Ansätze, biologisches Material wie Krebsschalen, Bäume, Hanf, Nessel und Flachs - am besten aus der Region - in textile Fasern zu verwandeln. Diese Verfahren müssen jedoch auch auf ihre Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und die Gesellschaft geprüft werden. So gilt es z.B. Monokulturen, den Einsatz von gesundheits- oder umweltschädlichen Chemikalien oder nicht nachhaltige Forstwirtschaft zu verhindern.



Auch irgendwo klar, dass der Konsum wie wir ihn heutzutage kennen, mit nachhaltiger Art und Weise nicht gedeckt werden kann - auch wenn z.B. überall nur noch Biobaumwolle angepflanzt werden würde - da er alles andere als nachhaltig ist.

Die Produktion von Textilien muss gebremst werden, wofür Second Hand Geschäfte, Upcycling Modelabels und Kleidertausch gute Möglichkeiten sind. Doch bringt es langfristig nichts, wenn dies mit dem gleichen Konsumverhalten getan wird.

Quelle: Heinrich-Böll Stifung | Plastikatlas | S. 22./23. |2019

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